Was kostet Gebäudereinigung?
Fünf Angaben zu Objekt, Fläche und Turnus genügen für eine erste Einordnung. Wir rechnen offen mit Stundensatz und Flächenleistung – damit Sie nachvollziehen können, wie die Zahl zustande kommt.
Um welches Objekt geht es?
Die Objektart bestimmt, wie viel Fläche pro Stunde zu schaffen ist – und damit den Preis.
Offen gerechnet
Stundensatz mal Zeitansatz statt einer Pauschale ohne Herleitung.
Spanne statt Punktwert
Objekte unterscheiden sich. Eine einzelne Zahl wäre Genauigkeit, die es nicht gibt.
Unverbindlich
Die Schätzung verpflichtet zu nichts und ist kein Angebot.
Wie ein Reinigungspreis entsteht
Anders als beim Handwerk gibt es in der Gebäudereinigung keine Materialkosten, die den Preis dominieren. Über neunzig Prozent sind Personalkosten. Der Preis ergibt sich deshalb aus zwei Größen: dem Stundensatz und dem Zeitansatz. Der Stundensatz liegt in der Unterhaltsreinigung üblicherweise zwischen 30 und 40 Euro und deckt Lohn, Lohnnebenkosten, Material, Maschinen, Versicherung, Verwaltung und Marge ab.
Der Zeitansatz kommt aus der Flächenleistung – also der Fläche, die eine Kraft pro Stunde schafft. In Büroflächen liegt sie grob bei 200 bis 300 Quadratmetern, im Treppenhaus deutlich darunter, weil Stufen langsam sind, in der Halle mit Maschine um ein Vielfaches darüber. Multipliziert man beides, hat man den Preis je Durchgang.
Was den Preis nach oben treibt
Sanitärbereiche sind der teuerste Quadratmeter im Gebäude: Dort wird jeden Tag gearbeitet, mit hohem Zeitaufwand pro Fläche. Ein Objekt mit vielen kleinen Büros ist teurer als eines mit derselben Fläche im Großraum, weil Türen, Ecken und Möbelkanten Zeit kosten. Teppich ist im Turnus günstiger als Hartboden, in der Grundreinigung deutlich teurer. Und alles, was Wege verlängert – verteilte Etagen, kein Materialraum, kein Wasseranschluss in der Nähe – schlägt direkt auf den Zeitansatz durch.
Warum das günstigste Angebot selten das billigste ist
Wenn ein Angebot deutlich unter den anderen liegt, ist fast nie der Stundensatz niedriger, sondern der Zeitansatz. Statt zwei Stunden stehen anderthalb im Kalkulationsblatt, und die fehlende halbe Stunde wird beim Wischen der Nebenflächen eingespart. Das fällt in den ersten Wochen nicht auf – aber nach einem halben Jahr sieht man es an den Ecken, Sockelleisten und Türrahmen.
Der einzige belastbare Vergleich läuft deshalb über das Leistungsverzeichnis: Wenn zwei Angebote dieselben Flächen mit denselben Häufigkeiten führen, ist der Preis vergleichbar. Fehlt bei einem die Häufigkeit oder steht dort „nach Bedarf“, ist es kein günstigeres Angebot, sondern ein anderes.
Wir schauen uns Ihr Objekt an. Kostenlos.
Ein belastbares Angebot entsteht vor Ort, nicht am Telefon. Wir gehen durch, nehmen Flächen und Beläge auf und schicken Ihnen ein schriftliches Leistungsverzeichnis – unverbindlich.